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Copyright 2021 Borgman | Lenk
Forst BorgmanLenkForst BorgmanLenkForst BorgmanLenk
F O R S T
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[En] For the exhibition The End of The Fucking Work, Anna Borgman and Candy Lenk have developed the expansive installation Forst, which extends from the wall into the gallery space. „Green pipes rise from the floor to the ceiling and disappear from the viewer’s gaze into a black nothingness. The gallery is simultaneously figuratively extended outwards and appropriated inwards. The difference between forest and woodland is deliberately used here: the forest as an industrialised cultivation area of people, in which they use trees to produce wood and extract its nutrients from the soil, differs in many ways from the woodland. A contrast is emphasised: trees and green surroundings can be read as a symbol of leisure – the forest made of pipes in the installation is at the same time reminiscent of an infinite machine room. Pipes reach up to the ceiling and seem to disappear from the view of the audience. … The gallery is simultaneously figuratively extended outwards and appropriated inwards.“ Linnéa Meiners
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[De] Borgman Lenk haben für die Ausstellung The End of The Fucking Work die raumgreifende Installation Forst entwickelt, die sich von der Wand in den Raum der Galerie im Turm ausbreitet. „Grüne Rohre ragen vom Boden bis zur Decke und entschwinden dem Blick der Betrachter:innen in einem entgrenzten schwarzen Nichts. Die Galerie wird gleichzeitig bildhaft nach außen erweitert und nach innen vereinnahmt. Der Unterschied zwischen Forst und Wald wird hier bewusst genutzt: der Forst als ein industrialisiertes Anbaugebiet der Menschen, in welchem sie Bäume zur Holzgewinnung nutzen und dem Boden seine Nährstoffe entnehmen, unterscheidet sich in vielerlei Hinsicht von dem Wald. Ein Kontrast wird betont: Bäume und grüne Umgebung können als Sinnbild für Freizeit gelesen werden – der Forst aus Rohren in der Installation erinnert gleichzeitig an einen unendlichen Maschinenraum. Rohre ragen bis zur Decke und scheinen der Sicht der Zuschauer:innen zu entschwinden. … Die Galerie wird gleichzeitig bildhaft nach außen erweitert und nach innen vereinnahmt.“ Linnéa Meiners
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Galerie im Turm
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12.04.2021 – 27.06.2021